TÜV AKADEMIE:Schulungen steigern Standard in der Lebensmittelhygiene | |
Salat ist gesund - klein geschnitten und fertig abgepackt kann er auch rasch und einfach zubereitet werden.
Aber er ist dadurch leichter verderblich, weil der an den Schnittflächen austretende Pflanzensaft einen Nährboden für Keime bietet.
Damit abgepackter Salat ein gesunder Leckerbissen bleibt, muss die Kühlkette von der Produktion bis zum Verzehr lückenlos eingehalten werden.
Dieses Beispiel stellt exemplarisch dar, worum es bei der Lebensmittelqualität und -sicherheit geht.
Erstens gibt es für die Produktion, Verarbeitung und Logistik von Lebensmitteln strenge Vorgaben durch Verordnungen, Gesetze, Normen und Standards, die in der TÜV Times 4/2007 unter dem Titel „Better Standards for Safer Foods“ vorgestellt wurden.
Erwartung der Konsumenten
Darüber hinaus geht es um die Qualifikation des Personals im Lebensmittelbereich. Denn die Einhaltung der Vorgaben erfolgt durch einzelne Personen im Betrieb. Dort müssen Eigentümer bzw. Führungskräfte dafür sorgen, dass sich ihre Mitarbeiter/innen ihrer besonderen Verantwor tung bewusst sind. Durch entsprechende Informationen und Schulungen muss klar sein, wie durch bestmögliche Arbeitsschritte und Kontrollen die größtmögliche Lebensmittelsicherheit erreicht wird.
Anforderungen an Schulung und Personal
Daher wird in der ISO 22000 gefordert, dass das Personal, das Tätigkeiten mit Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit ausführt, entsprechend ausgebildet sein muss. Für die Durchführung von Schulungen in der Lebensmittelhygiene gibt die ÖNORM N 1000-2 eine Anleitung, die folgende Hauptpunkte bei der Qualifizierung von Mitarbeiter/innen in den Mittelpunkt rückt:
Unterweisungen in Lebensmittel-Mikrobiologie & -hygiene, z.B. betriebs- und produktspezifische Kenntnisse über Mikroorganismen und deren mögliche Auswirkungen, potentielle Gefährdungen und deren gesundheitliche Folgen Unterweisungen in Hygiene, bezogen auf den Arbeitsplatz, z.B. Personal-, Rohstoff-, Lager-, Anlagen-, Verarbeitungs- & Transporthygiene sowie Vorschriften des Lebensmittelrechts inkl. Konsequenzen bei Verstößen gegen diese Vorschriften
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Better Trainings for Safer Foods
Unter diesem Motto bietet die TÜV AUSTRIA Akademie eine Komplettausbildung über alle Aspekte des Lebensmittelsicherheits- und Hygienemanagements an. Bei der „Ausbildung zum/r zertifizierten Hygienemanager/in“ werden die wesentlichen Vorgaben bezüglich Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelmikrobiologie, HACCP, Guter Hygienepraxis (GHP) und betriebstechnischer Vorgaben zusammengefasst und mit einem Überblick über relevante rechtliche Vorgaben ergänzt. Die Teilnehmer/innen erstellen und bewerten Risikoanalysen im Bereich der Lebensmittelsicherheit und werden zu Auditor/innen im Lebensmittelbereich ausgebildet. Die Durchführung dieser Maßnahme wird in der neuen Version 5 des IFS – International Food Standard – sogar als „KO-Kriterium“ festgelegt.
Die Ausbildung schließt mit der Zertifizierung durch die akkreditierte Personalzertifizierungsstelle von der TÜV AUSTRIA CERT GMBH ab. Damit ist das hohe Niveau und die Akzeptanz dieser Ausbildung am Markt garantiert.
Autor: Thomas Rochowansky, MBA
Ausbildung zum/r zertifizierten Hygienemanager/in
Folgende 3 Module bilden eine neuartige Gesamtausbildung, die alle wesentlichen Aspekte der Lebensmittelsicherheit und des Hygienemanagements zusammenfasst. Die Module können auch als Einzelseminare besucht werden. Gleichwertige bisherige Ausbildungen werden für die Gesamtausbildung angerechnet.
Hygienemanagement, HACCP & Gute Hygiene Praxis Lebensmittel-Recht & -Standards Methoden & Tools im Hygienemanagement Zertifizierungsprüfung
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Informationen, Auskünfte und Anmeldungen:
Frau Susanne Kauer: 01/617 52 50–8182
oder ks@tuv.at
sowie http://www.tuv-akademie.at/