Elektrotechnik:Zeitgemäßer Blitzschutz baulicher Anlagen | |
Jährlich gehen über 150.000 Blitze über Österreich nieder, die einen Versicherungsschaden von etwa 25 Mio. EURO anrichten.
Ein heftiger Gewittertag in Österreich produziert bis zu 27.000 Blitzschläge. Heute hilft die Technik gegen die Naturgewalten. Bauwerke, Maschinenpark und Computernetzwerke können über Einrichtungen des Blitz- und Überspannungsschutzes gegen Blitzschlag geschützt werden.
Blitzschutz - Normen in Österreich
Im Jahre 1949 wurde in Österreich damit begonnen, die technischen Grundlagen für die Erlassung von entsprechenden Errichtungsanforderungen für Blitzschutzanlagen zu erarbeiten. Die lange Zeit gültige Österreichische Bestimmung ÖVE-E49/1988 Blitzschutzanlagen wurde durch die Elektrotechnikverordnung (ETV 2002) außer Kraft gesetzt. Als Ersatz für diese Bestimmung wurde mit einer Übergangsfrist von fünf Jahren die neue nationale ÖVE/ÖNORM E 8049-1/2001 Blitzschutz baulicher Anlagen, Teil1: Allgemeine Grundsätze als verbindlich erklärt. Diese ÖVE/ÖNORM gilt für das Planen und Errichten von Blitzschutzsystemen für bauliche Anlagen bis zu 60 m Höhe. Das Schutzziel ist der Schutz der baulichen Anlagen gegen Blitzeinwirkung sowohl für Personen, Installationen und Einrichtungen in oder an diesen.
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Robert BRENNER
Fachbereichsleiter im Geschäftsbereich Elektrotechnik
TÜV AUSTRIA Services
Deutschstraße 10
1230 Wien
Tel.: +43 (0)1 610 91-6411
Fax: +43 (0)1 610 91-6405
E-Mail: brr@tuv.at
www.tuv.at/elektrotechnik