Risikomanagement in Prozessanlagen:Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Preiss |
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Wenn Maschinen oder Produktionsanlagen stillstehen, tickt für Unternehmen die Uhr. Daher sorgt gutes Management für eine Minimierung des Ausfallrisikos und Hebung der Anlagensicherheit.
Anlagensicherheit beschreibt Maßnahmen, die den Anforderungen des Arbeitnehmerschutzes, Umweltschutzes und des Schutzes gegen wirtschaftlichen Schaden gerecht werden. Dabei geht es um die Vermeidung von Störfällen, die in der Regel zwar nur eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit aufweisen, dann aber ein hohes Schadensausmaß hervorrufen. Dies stellt ein Hauptunterscheidungskriterium der Anlagensicherheit zum allgemeinen klassischen Arbeitnehmerschutz dar, der sich beispielsweise mit Absturzgefahren, Quetschen durch mechanisch bewegte Teile etc. befasst. Hauptanwendungsgebiete der Anlagensicherheit sind daher Öl- und Gasindustrie, chemische und petrochemische Industrie, Stromerzeugung (konventionell und nuklear), Stahlindustrie und sonstige Industrien mit prozesstechnischen Anlagen.
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Der Bereich der Anlagenlagensicherheit hat sich historisch vom regelwerks- und vorschriften-basierenden Ansatz (d.h. Sicherheit durch Erfüllung von einschlägigen Regelwerken, Vorschriften und Richtlinien) zu einer risiko-basierenden Strategie weiterentwickelt. Diese risikobasierende Strategie nützt zusätzlich rückblickende und zeitnahe Indikatoren zur Messung der Performance.
Der erforderliche Aufwand und der Einsatz von Mitteln zur Vermeidung von Schadensfällen wird dabei auf Basis von Risikobetrachtungen festgelegt, wobei auch das Management in ausreichendem Maße involviert ist.
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Von 12.–13. Mai findet jeweils von 09.00–17.00 Uhr im Technischen Museum in Wien das 2. Symposium „Anlagensicherheit“ statt.
Es werden Themengebiete der Anlagensicherheit und Anlagenverfügbarkeit im Rahmen von zwei Tagen präsentiert und diskutiert.
Informationen und Kontakt
Michaela Mad – 01/617 52 50-8196 oder
mim@tuv.at sowie www.tuv-akademie.at