Lebensmittelsicherheit ISO 22000

 

Lebensmittelsicherheit bedeutet mehr als nur die hygienische Unbedenklichkeit. Auch Gentechnikfreiheit, Allergenfreiheit, Sicherheit der Transportkette, Herkunft sind Merkmale eines Lebensmittelmittels. Um diese Vielfalt der Anforderungen zu regeln, gibt es derzeit mehr als 20 Standards. Allein die Norm ISO 22000 wurde im Jahr 2005 als einzige internationale Norm in Kraft gesetzt, ergänzt durch den Leitfaden ISO 22004.

Ziel der ISO 22000 ist, Lebensmittelsicherheit als Managementsystem im Unternehmen zu bewerten. HACCP und die Gute Hygiene Praxis stellen dafür wesentliche Kernpunkte dar.

Dabei ist die Zertifizierung nicht nur auf Lebensmittelproduzenten beschränkt. Auch begleitende Leistungserbringer wie Verpackungsmittelhersteller, Transportunternehmen, Hersteller von Maschinen für die Lebensmittelproduktion, Hersteller von Zusatzstoffen, Catering-Unternehmen, Reinigungsunternehmen in Lebensmittelbetrieben u.s.w. können sich nach dieser Norm zertifizieren lassen.

Die Norm beinhaltet Elemente aus den Standards IFS (International Food Standard) und BRC (British Retail Consortium). Sie fordert unternehmensspezifische Maßnahmen im Rahmen von Präventivprogrammen zur Erfüllung der Guten Hygiene Praxis und im Rahmen des HACCP-Systems zur Beherrschung der CCPs (Critical Control Point).

Die ISO 22000 nimmt an Bedeutung zu und ist auf die weltweite Harmonisierung der Lebensmittelstandards ausgerichtet.

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